Kochen für den Hund
Jeder Hundebesitzer möchte selbstverständlich nur das Beste für seinen Hund bzw. für seine Hündin. Manches Mal ist es von der Rasse abhängig, ob der geliebter Vierbeiner seitens des Magen-Darm-Traktes alles an Nahrung verträgt oder nicht, dies kommt aber selten vor. Viel mehr sind Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln der Grund, wenn sich Hunde verschiedene Krankheiten erwerben, sei es eine Mittelmeerkrankheit, die eine spezielle Diät erfordert oder das Übergewicht, das dem Hund zu schaffen macht. In allen vorgenannten Fällen ist es fast zwingend erforderlich, dass der Hundebesitzer für seinen Hund den Kochlöffel schwingt.
Nur so kann der Halter genau überprüfen, was der Hund tatsächlich in den Napf bekommt, er kann ihm gesundheitlich unbedenkliches Futter zubereiten und sicher gehen, dass keinerlei Konservierungsstoffe verwandt wurden – einige Hunde reagieren beispielsweise allergisch auf solche Stoffe.
Kochen sollte man ausgewogen und abwechslungsreich, ruhig viel mit Reis – weniger mit Nudeln (diese setzen recht schnell an). Sollte der Hund allerdings an einer zehrenden Krankheit leider oder muss sonst wieder zu Kräften kommen, so sind Nudeln selbstverständlich zu empfehlen. Um sich Tipps und Tricks für die Zubereitung von Hundenahrung im eigenen Kochtopf zu holen. ist es mit Sicherheit ratsam in den Fachhandel für Bücher zu gehen und sich dort nach geeigneten Kochbüchern umzusehen-
Sicherlich gibt es aber auch hier im Internet die richtigen Foren, in denen sich betroffene oder einfach nur interessierte Hundehalter untereinander austauschen können. Hier werden erfolgreich verwendete Rezepte für die breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht, bzw. sogar das ein oder andere Rezept zusammengestellt. Die Garzeiten verschiedener Lebensmittel werden bekannt gegeben, wie viel Öl verwendet werden sollte und wie zum Beispiel die Putenbrust angebraten wird – auch das wird hier diskutiert und ausprobiert.
Die Hunde haben natürlich hier ihre eigene Meinung. Wenn die lieben Vierbeiner wählerisch sind, benötigt man gegebenenfalls mehrere Anläufe, um dem geneigten Gaumen von Bello & Co gerecht zu werden, aber mit ein paar kleinen Tipps und Tricks gelingt es sicher immer. Gerade was die Frage der Leckereien angeht, wissen eigentlich alle Hundebesitzer recht schnell, was die lieben Hunde ganz besonders mögen.
Sollte das gesund Gekochte dem Hund zuerst nicht zusagen, kann man ihn vielleicht damit austricksen, dass man seine Lieblingsleckereien untermengt – bestenfalls weicht man diese ein wenig auf und bringt sie somit in eine Konsistenz, mit der es nicht mehr möglich ist, dass der Hund diese heraus sammelt. Der Hund kann sich so eventuell besser an eine Umstellung der Ernährung gewöhnen und findet sie sicher bald ganz besonders lecker.
Auch dass die Ernährung jeden Tag etwas anderes in den Napf bringt, findet der treue Vierbeiner äußerst ansprechend – er wird nicht sicher wissen können, was es heute gibt, es wird also nicht langweilig für ihn. Gerade über das Futter sind auch viele Hunde äußerst motivierbar, wenn sie spannende und leckere Dinge zum Fressen bekommen und auch hierüber belohnt werden, dann wird man es als Hundehalter auch sicher bald einfacher mit der Erziehung der Hunde haben – vorausgesetzt, der Hunde wird über das Futter nicht verwöhnt, sondern tatsächlich gut erzogen.
Vor allem sollte man darauf achten, dem Hund gut Durchgekochtes zuzubereiten, denn wenn man beispielsweise noch halb rohen Reis verabreicht, kann dies zu schweren Darmstörungen führen.





