Gesunde Ernährung für den Hund
Eine gesunde Ernährung ist nicht nur für den Menschen das A und O des Altwerdens. Gesunde Ernährung heißt vor allem, dass man sich auch mit der richtigen Nahrung für den Hund auseinander setzt.
Das Fressen sollte nicht zu fett sein, möglichst keinen Zucker enthalten und Stärke wirklich nur in geringem Maße. Idealerweise gibt man dem Hund rohes Futter, das kann die Beinscheibe vom Rind sein oder auch die Putenbrust aus der Kühltheke vom Markendiscounter. Wichtig ist immer: Man sollte nie auf die Idee kommen, dass man verdorbene Dinge dem Hund ja noch geben kann, er kann ebenso wenig wie wir Menschen diese Dinge vertragen und verdauen.
Wenn man für den Hund kochen möchte, nimmt man mit Sicherheit auch Gemüse hier hinzu, allen voran steht bestimmt die Karotte an oberster Stelle – sie kann man zum Nagen dem Hund verabreichen oder auch gerieben der Mahlzeit beigeben. Wichtig ist es hierbei, dass man darauf achtet einen Schuss Öl zur Nahrung hinzu zu geben, weil sonst das Beta-Karotin vom Körper nicht aufgenommen wird. Sicher ist es nicht möglich, das zu tun, wenn man dem Hund eine Möhre zum Knabbern gibt – aber mit Sicherheit wenn man die richtige Mahlzeit für ihn zubereitet.
Karotten haben im Übrigen den Vorteil dass sie durch ihre natürlichen Inhaltsstoffe gegen Würmer wirken. Sie sind vorbeugend zu sehen, immer mal wieder eine Möhre stärkt die Darmflora des Hundes und diese kann eventuell Würmer besser ausscheiden, ohne dass sie Schaden anrichten können.
Zu einer gesunden Ernährung des Hundes gehört auch, dass er zu festen Zeiten sein Futter bekommt, auf seinen Wachstumszustand (Welpe/Senior) oder auch Gesundheitszustand abgestimmte Futtermenge und/oder Häufigkeit.
Warum ist es wichtig darauf zu achten, dem Hund keinen Zucker zuzuführen? Der Hund ist ein reiner Fleischfresser, in freier Natur würde er sich zum Beispiel ein Wildtier reißen und vertilgen, nicht aber die Schokolade oder den Keks aus dem Supermarkt. Der Hund reinigt sich Magen und Darm mittels Gras sorgt mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr dafür, dass sein Darm nicht träge wird.
Gerade wenn man seinem Vierbeiner ein paar Leckereien angedeihen lassen will, wird es schwierig, in den meisten industriell hergestellten Happen für zwischendurch wurde Zucker (wenn auch nur in kleinen Mengen) verarbeitet. Ideal ist es, hier auf getrocknete Waren zurückzugreifen – wie Ochsenziemer oder Schweineohr.
Ganz besonders toll sind aber rohe Fleischstückchen, die reich von Sehnen durchzogen sind, so kann der Hund erstens hervorragend lange daran nagen und zweitens somit Zahnpflege betreiben (durch das Nagen). Denn auch die ordentliche Zahnpflege ist für eine gesunde Hundeernährung wichtig – hiermit kann der Hund sicherstellen bis ins hohe Alter seine Nahrung normal zu sich zu nehmen.
Manche Tierärzte empfehlen sogar, dem Hund tatsächlich die Zähne in regelmäßigen Abständen zu putzen. Mit Sicherheit ist dies auch angezeigt, wenn dem Hund in Übermengen Futter gegeben wird, er nichts zum Kauen oder Nagen angeboten bekommt und vielleicht auch gar nicht an Kauspielzeug interessiert ist.
Für eine solche Zahnpflege ist es sehr wichtig den Hund langsam heranzuführen. Er muss zuerst an das Gerät „Zahnbürste“ gewöhnt werden, ohne dass er dies ablehnt. Lässt er diese Prozedur ohne Probleme mit sich machen, steht einer Zahnpflege, wie wir sie vom Menschen her kennen, nichts mehr im Wege.





